Orinokogans

Eier6

Die Fortpflanzung der Orinoko-Gans ist bislang in freier Wildbahn nur unzureichend untersucht. Die wesentlichen Erkenntnisse stammen von Tieren in Zoo-Haltung. Die Männchen, die eindringend sind, zeigen während der Fortpflanzungszeit das Verhalten, das ausgeprägt aggressiv ist. Der Revier-Besitzer mit Schnabel-Bissen sowie Flügelschlägen vertreibt ins Brut-Revier sie. Eiablage erfolgt in den Dezembern bis Januar in Norden in Südamerika. Das Nest befindet sich in Baumhöhlen respektive Erdhöhlen überwiegend an steilen Flussufern. Ein Gelege umfasst auf dem Boden 6 bis 10 Eier, die braun sind. Die Eier sind blass. Das Weibchen brütet allein. Die Angaben über die Brut-Dauer sind unterschiedlich, wogegen die Orinoko-Gänse nach einigen Autoren 28 bis 30 Tagen nach anderen Untersuchungen 32 bis 34 Tage brüten. Der Brut-Erfolg ist grundsätzlich nicht sehr hoch. Dune Küken schlüpften bei einer Untersuchung in die Baumhöhlen nur aus 8,3 Prozent der Eier, wogegen das dune Küken bei Gelegen in Nist-Boxen aus jedem fünften Ei schlüpfte. Ein Küken ist im Vergleich zu anderen Entenvögeln zu künstlichen Nest-Boxen eine unterdurchschnittliche Schlupf-Anteil. Das Gelege ist aber selten und kommt vor direkt.